Kirschlorbeer 

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Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)

 

Kirschlorbeer Prunus Laurocerasus RotundifoliaSorten Kirschlorbeer Prunus LaurocerasusDer Kirschlorbeer (aus der Familie der Rosengewächse) und seine mittlerweile beachtliche Anzahl an Sorten, ist einer der beliebtesten immergrünen Sträucher in den deutschen Gärten. Sein Hauptsächlicher Zierwert besteht in den immergrünen, glänzenden, relativ großen (bis ca. 15 cm lang) Blättern. Diese Blätter gaben der Pflanze den deutschen Namen, da diese dem echten Lorbeer (Laurus nobilis) sehr ähnlich sind (nicht miteinander verwechseln es sind). Aber der Kirschlorbeer kann auch mit sehr hübschen weißen kerzenartigen Blütenständen im Mai bis Juni aufwarten. Diese duften sehr angenehm und werden zusammen mit den Zweigen gelegentlich in der Floristik verwendet. Alle Pflanzenteile sind giftig, eigenartigerweise nicht das Fruchtfleisch seiner Beeren. Diese werden in einigen Ländern als Nahrungsmittel (zum Beispiel als Trockenobst) genutzt. Die verschiedenen Kirschlorbeersorten unterscheiden sich in Wuchshöhe mitunter recht stark. Es gibt Sorten die nur0,5 Meter hoch werden, andere werden bis zu 4 Meter hoch. Auch die Wintherhärte variiert bei den verschiedenen Sorten deutlich, von bedingt frosthart bis absolut frosthart.

Eignet sich besonders als Solitärgehölz das im Winter grüne Farbe in den Garten bringt, als Hecke, als Ergänzung zu laubabwerfenden Sträuchern, niedrige Arten können zur Flächenbegrünung als Bodendecker eingesetzt werden. Passt durch seine schlichte grüne Ausstrahlung eigentlich zu jeden Gartenstil. Besonders schön sind Exemplare, die als Stämmchen gezogen werden und so auch in kleinere Gärten und Vorgärten passen.

Standort:

Sonniger bis Schattiger, etwas vor Mittagssonne und Wind geschützter Standort, mit nährstoffreichen, humosen, durchlässigen Boden. Kommt auch mit schweren Böden zurecht. 

Pflege/Tipps:

Wen der Standort stimmt ist das Gehölz sehr pflegeleicht. Ist sehr gut schnittverträglich, man sollte aber mit der Handschere schneiden - sonst werden die relativ großen Blätter zerfetzt was nicht schön aussieht. Den Strauch mulchen mit Rindenmulch, Kompost oder Rasenschnitt. Im Winter an frostfreien Tagen wässern um Trockenheitsschäden zu vermeiden. Mit Kalidüngergaben im Herbst die Frosthärte erhöhen. Frostharte Sorten bei der Pflanzung bevorzugen. Bei Frostschäden diese im Frühjahr ausschneiden.

Ein paar winterharte Sorten:

Prunus laurocerasus "Caucasica", Prunus laurocerasus "Etna" (gut für kleinere Hecken geeignet), Prunus laurocerasus "Herbergii" (besonder winterhart), Prunus laurocerasus "Green Survival" (sehr wüchsig), Prunus laurocerasus "Novitas" (nicht ganz so winterhart wie die anderen Sorten in dieser Gruppe), Prunus laurocerasus "Otto Luyken" (relativ niedriger Strauch - bis ca. 1,5 Meter), Prunus laurocerasus "Reynvanii" (sehr reichblühend), Prunus laurocerasus "Piri" (nur ca. 1 Meter Hoch kann als Bodendecker verwendet werden)

Ein paar nur bedingt winterharte Sorten:

Prunus laurocerasus "Rotundifolia" (blüht nur wenig - hat aber sehr attraktives gelbgrünes derbes Laub)

Weitere Sträucherportraits:
Rhododendron / Azaleen
Flieder
Forsythie
Hortensien
Magnolie
Mahonie
Scheinhasel
Weide
Zierjohannisbeere / Blutjohannesbeere

 

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