Rasen Krankheiten / Schädlinge

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Garten Rasen Krankheit Pilz Mehltau Hexenringe Braune Flecken, Löcher, Grauer Filz und ähnliche unschöne Schäden im Rasen gehen auf das Konto von Schädlingen oder Pilzkrankheiten. Zu den tierischen Schädlingen zählen Engerlinge, Drahtwürmer und ähnliche Insektenlarven. Sie fressen unterirdisch die Rasenwurzeln an, die Gräser welken dann auf immer größer werdenden Stellen. Hier helfen nur spezielle Streupräparate die im Herbst ausgebracht werden. Wühl- und Feldmäuse fressen ebenfalls die Gräser an und graben obendrein noch lästige Gänge. Hier helfen Köderfallen und das Kurzhalten des Rasens (3,5-4,5 cm) durch regelmäßiges mähen. Große offene Flächen mögen die Nager wegen ihrer Fressfeinden überhaupt nicht.

 
Maulwürfe stehen unter Schutz und sind keine Schädlinge, denn sie fressen massenhaft unterirdische Schadinsekten die sich aufgrund ihrer unterirdischen Position nur schwer bekämpfen lassen. Die Maulwurfshügel lassen sich leicht einebenen und sind ein minimales Übel, wen man bedenkt was der "kleine Kerl" alles nützliches leistet.

Garten Rasen Schneeschimmel Mehltau Am häufigsten sind aber Rasenkrankheiten in Form von Pilzbefall. So zum Beispiel Hexenringe (Gräser sterben in einem kreisförmig Bereich ab), Schneeschimmel und Typhula-Fäule (tritt in den Wintermonaten auf), sowie Mehltau und Rostkrankheiten (entsteht bei Überdüngung mit Stickstoff). Gegen alle dies Pilzkrankheiten gibt es Spritzmittel sogenannte Fungizide, aber vorbeugen ist besser als heilen. Dazu zählen regelmäßiges mähen und eine ausgewogene Düngung. Bei Stickstoffüberdüngung keine Panik, im Gegensatz zu Kali und Phosphor kann der Boden Stickstoff nicht länger speichern. Das Problem löst sich mit der Zeit von selbst, zukünftig sollte man aber den Rasendünger genau nach Herstellerangaben dosieren und ausbringen.

Weiter sollte man im Herbst Kali (Patenkali, aber bitte nicht überdüngen) ausbringen oder bei der letzten turnusmäßigen Rasendüngung (August/September) einen kalibetonten Rasendünger verwenden. Vor dem Wintereinbruch im November den Rasen noch einmal kurz mähen (3,5-4,5 cm) und eventuell vertikutieren falls der Rasen sehr verfilzt ist. Herbstlaub sollte auch unbedingt vom Rasen entfernt werden. Wer bequem ist wartet bis die letzten Blätter gefallen sind und mäht dann den Rasen, so entfernt man gleichzeitig das Laub. Aber gut das Wetter beobachten, damit ein früher Wintereinbruch einem keinen Strich durch die Rechnung macht. Die dabei anfallende Laub / Rasenschnitt Mischung gibt übrigens einen guten Kompost ab. Im Winter, besonders wen der Boden gefroren ist, sollte man den Rasen so wenig wie möglich betreten. Der Rasen wird sonst geschädigt (Grashalme knicken oder kleben zusammen) und bietet den Pilzkrankheiten so eine gute Angriffsfläche. 
 

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