Gartenwege Anlegen

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Gartenwege sind das Bindeglied zwischen den einzelnen Gartenbereichen und Pflanzflächen. Sie können aber mehr als den Besucher von A nach B zu geleiten, sie sind selbst ein sehr wichtiges Gestaltungselement im Garten. Gartenwege Anlegen Wege im GartenDabei spielen nicht nur die verwendeten Materialien eine große Rolle, sondern auch die Verlaufsform der Gartenwege sind von entscheidender Bedeutung. So kann ein geometrisch exakter gerader Weg ein kurzes Grundstück optisch länger erscheinen lassen. Lange aber schmale Reihenhausgärten können durch geschwungene Gartenwege optisch kürzer erscheinen und die unangenehme schlauchartige Ansicht wird aufgelockert. Mit Wegen lassen sich viele Gestalterische Spielereien verwirklichen. Lässt man den Weg an der Grundstücksgrenze hinter einer Hecke oder Mauer verschwinden, entsteht der Eindruck es gehe dahinter weiter. Wege können auch um Ihrer selbst willen angelegt werden, sollten aber dennoch immer ein Ziel haben. Blöd wen der Weg abrupt einfach aufhört, an solchen toten Enden sollte man eine Besonderheit platzieren. Zum Beispiel eine Statue, eine Sonnenuhr, ein Solitärgehölz oder einen Wegebau Gartenweg Selbst Machen Blumenkübel. Diese Dinge sollten von Beginn des Weges nicht einsehbar sein, so das der Besucher sich diese optische Belohnung erst "erlaufen" muss. Gartenwege können aber noch mehr, sogar das Lauftempo kann mit lose verlegten Naturstein- oder Betonplatten gesteuert werden. Je nachdem wie groß der Abstand der einzelnen Platten zueinander ist, wird der Besucher später den Weg mit einem bestimmten Tempo beschreiten. Liegen die Platten enger zueinander wird das Tempo gedrosselt (kleine Schritte), bei größeren Abständen der Platten wird das Tempo erhöht (große Schritte). Das man an Besonderheiten des Gartens das Schritttempo verlangsamt dürfte klar sein. Natürlich ist der Effekt relativ, da alle Menschen unterschiedliche Schrittweiten haben. Man sollte da her einen Mittelwert wählen und den Weg vor der Verlegung von verschiedenen "Testpersonen" (Frauen, Kinder, Männer) abschreiten lassen. Das ist zwar ein hoher Aufwand aber so wird man den gewünschten Tempoeffekt auf jeden Fall erreichen. Neben diesen gestalterischen Gesichtspunkten erfüllt der Gartenweg natürlich auch ganz praktische Aufgaben. Man sollte sich deshalb viel Zeit bei der Planung lassen. Wen später die Besucher und man selber auch lieber durch die Rabatte oder über den Rasen läuft, statt den Weg zu benutzen hat man was falsch gemacht. Zwischen wichtigen Zielen (Schuppen Terrasse, Garage usw.) sollte die Wegstrecke möglichst direkt und kurz sein. Trampelpfade die sich während der Anlage des Gartens gebildet haben sind ein guter Anhaltspunkt wo später bevorzugt langgelaufen wird, auch wen diese Pfade nicht mit der vorgesehenen Planung übereinstimmen. Es spricht ja nichts dagegen mehrere Wege anzulegen.

Folgende Materialen haben sich für das Anlegen von Gartenwegen bewährt:

 - Rindenmulch
 - Kies/Splitt
 - Pflaster/Betonplatten
 - Natursteinplatten

 

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