Balkonblumen

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Die üppige Blütenpracht von Sommerblumen und anderen Blütenpflanzen auf Balkonen und Terrasse begeistert jedes Jahr aufs neue unzählige Hobbygärtner. Im allgemeinen gibt es kaum Probleme dabei, dennoch sollte man einiges beachten um eine optimale Bepflanzung zu erreichen.

Zuerst sollte man die Himmelsrichtung in die der Balkon / die Terrasse weist bestimmen. Die Nordseite ist eher schattig und entsprechend sollte die Wahl der Pflanzen ausfallen. Pflanzen wie Begonien, Balkonblumen Tipps Pflege Fuchsien, Pantoffelblume, Elfenspiegel, Männertreu wachsen hier ganz gut. Die Südseite ist genau das Gegenteil, hier scheint die Sonne fast den ganzen Tag, was gerade zur Mittagszeit bei einigen Pflanzen zu Problemen führen kann. (Verbrennungen der Blätter usw.) Zumindest steig hier der Wasserbedarf bei vielen beliebten Balkonblumen deutlich an.
Schattenblumen wie Fuchsen und einige älter Begoniensorten (die neuen Züchtungen kommen mit Sonne besser zurecht) haben hier nichts verloren oder müssen wenigstens Zeitweise (Mittags) mit einem Sonnenschirm oder Markise beschattet werden. Besser man wählt hier bei der Bepflanzung die Sonnenanbeter unter den Balkonblumen aus wie Geranien (eigentlich Pelargonien), Petunien, Kapkörbchen, Husarenkopf usw.. Besitzer von Balkonen mit Ost- oder Westausrichtung können sich glücklich schätzen, hier ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sonne und Schatten, gleichzeitig ist die brennende Mittagssonne hier kein Thema. Auf solchen Balkonen wachsen eigentlich alle Balkonblumen einigermaßen gut.

Ein weiterer oft vernachlässigter Gesichtspunkt bei der Auswahl der Balkonpflanzen ist der Wind, so komisch das klingen mag. Besitzer von Balkonen in windigen Gegenden merken aber sehr schnell was gemeint ist. Blüten werden zerfetzt oder ganze Triebe brechen ab, was sehr ärgerlich ist. Hier sollte man auf hängende Varianten von Balkonblumen (zum Beispiel Hängepetunien usw.) verzichten und statt dessen die stabileren aufrecht wachsenden Varianten wählen. Auch auf großblumige Sorten sollte man verzichten und lieber kleinblumige Sorten mit windunempfindlicheren Blüten wählen. (es gibt mittlerweile viele entsprechende Sorten - gerade bei Petunien)

Gestaltungstipp: Bei der Bepflanzung nicht nur blühende Pflanzen berücksichtigen sonder auch Gewächse mit schönen Laub wie Efeu, Süßkartoffel (Ipomea), Gunderman, Taubnessel usw. als Kontrast zwischen die Sommerblumen pflanzen.

Bei der Auswahl der Pflanzgefäße / Balkonkästen hat man freie Auswahl an Form, Farbe und verwendeten Werkstoff. Besonders beliebt sind Balkonkästen aus Kunststoff in Terrakotta Optik, diese sehen zwar aus wie Tongefässe, sind aber bedeutend leichter Bewäserung Balkon Blumen Giesen und viel preiswerter. Sie isolieren auch besser und nehmen die Sommerhitze nicht so schnell auf. (wichtig bei Balkonen in voller Sonne) Wer nicht viel Zeit zum Bewässern hat sollte Balkonkästen mit eingebauten Bewässerungssystem verwenden. Diese sind zwar etwas teuerer, aber man braucht dann in der Hochsaison nicht täglich zu wässern. Ein Füllstandsanzeiger zeigt einem auch an wann Wasser nachgefüllt werden muss und die Pflanzen bekommen automatisch genau die Wassermenge die sie benötigen. Gerade für Blumenfreunde die nicht das rechte Augenmaß dafür haben was das Gießen betrifft, sind derartige Blumenkästen sehr zu empfehlen. Bei Balkonkästen ohne so ein System sollte man auf Wasserabzugslöcher achten um Staunässe zu vermeiden. Bei Pflanzgefäßen aus Kunststoff sind diese meist vorgestanzt müssen aber noch ausgebrochen oder gebohrt werden. (nicht vergessen !!!) Die Löcher sollte man mit Tonscherben oder Steinen abdecken. Eine zusätzliche Drainageschicht aus Kiesel oder einem wasserdurchlässigen Fließ hat sich gerade bei größeren Pflanzgefäßen gut bewährt. Sie ist auf jeden Fall zu empfehlen wen man Pflanzen verwendet die auf Staunässe sehr empfindlich reagieren.

Pflegetipp: Balkonkästen, Blumentöpfe jedes Frühjahr gründlich reinigen , am besten mit einer Essigwasser Lösung, um Krankheitskeime abzutöten.


Als Pflanzsubstrat sollte man schon aufgedüngte Balkonblumenerde verwenden, die am besten jedes Jahr ausgetauscht werden sollte. (die alte Erde ist verbraucht, enthält Krankheitskeime und eventuell Wachstumshemmstoffe der Vorgängerpflanzen) Es sind Erden erhältlich die für die ganze Saison (6 Monate) aufgedüngt sind, hier braucht man eigentlich gar nicht nachdüngen. Nur bei starkzehrenden Pflanzen oder wen man mit dem Blütenergebnis nicht zufrieden ist kann man mit Flüssigdünger nachdüngen. (Achtung nicht überdüngen !!!) "Normale" Blumenerde hat genügend Dünger für die ersten 6 bis 8 Wochen (sollte auf der Verpackung stehen), danach sollte man nachdüngen. (Flüssigdünger, Düngestäbchen, usw.) Wem das zu aufwändig ist misch gleich bei der Pflanzung Langzeitdünger unter die Pflanzerde (Dosieranleitung genau beachten) und braucht sich dann die ganze Saison nicht mehr um das Düngen kümmern.

Als wichtigste Pflegemaßnahme bleibt dann nur noch das regelmäßige Gießen und das Entfernen von Verblühten um eine reiche Nachblüte zu fördern. Wie oft und wie viel gegossen werden muss hängt vom Standort, dem Wetter und der Pflanze ab. Wer sich nicht sicher ist sollte auf die oben erwähnten Balkonkästen mit Bewässerungssystem zurückgreifen oder zusätzliche externe Bewässerungssysteme an schon vorhandenen Balkonkästen anbringen. (die sind aber meist nicht gerade billig) Niemals in der Mittagshitze gießen (am besten Morgens), außer die Pflanzen zeigen deutlichen Wassermangel an. Nicht die Blätterbenetzen, bei Sonnenschein sind Verbrennungen die Folge, auch Krankheiten wie Mehltau werden dadurch gefördert.

 

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