Terrasse Pflastern Betonplatten Terrassen Platten

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Die Terrasse zu pflastern, statt einfach zu betonieren oder Holz zu verwenden hat einige Vorteile. Gepflasterte Flächen sind sehr robust, bei richtiger Verlegung sehr langlebig und auch sehr pflegeleicht. Ist das Pflaster erst einmal verlegt, steht an Pflegearbeiten außer gelegentlichen Abkehren meist nichts weiter an. Nur Unkraut und Moose die sich leider mit der Zeit Granit Terrasse Pflastern ansiedeln, können lästig sein. Moose und Schmutz lassen sich mit einem Hochdruckreiniger gut entfernen. Unkraut entfernt man mit einem Fugenkratzer von Hand, sprüht diverse Herbizide oder fackelt sie mit einem Brenner ab. Ein weiterer Vorteil der gepflasterten Flächen ist die große Auswahl an Verlegemustern und Materialien in verschiedenen Formen, Größen bzw. Farben. Ob nun einfache graue Betonplatten, farbiges Betonpflaster oder edle Naturmaterialen wie Granit, für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Eine der preiswertesten Varianten dürfte dabei wohl einfaches graues Betonpflaster sein. Wer es edler mag und mehr Geld ausgeben kann greift lieber zu Natursteinpflaster -/ Platten (zum Beispiel aus Granit). Im Gegensatz zu Betonelementen sehen die Natursteine auch nach Jahrzehnten noch sehr gut aus. Gerade farbiges Betonpflaster verblast mit den Jahren und sieht durch die Witterung nicht mehr so schön aus. Von diesen optischen Erscheinungen einmal abgesehen sind aber beide Materialen (Beton und Naturstein) sehr langlebig. Das Pflastern kann auch von dem Laien durchgeführt werden, wer nicht so viel Erfahrung damit hat sollte aber einen Fachmann zu Rate ziehen. Zunächst wird muß man die Fläche vorbereiten, dazu wird die für die Terrasse vorgesehene Fläche ca. 20 cm bis 30 cm tief und eben ausgehoben. Dabei gilt, je tiefer und damit je stärker diese Tragschicht ist, desto höher kann später Terrassen Platten Betonplatten Terrassederen Gewichtsbelastung ausfallen. Mit einem Handstampfer oder besser einer Rüttelplatte verdichtet man diese ebene Fläche. Rüttelplatten kann man sich im Baumarkt für relativ wenig Geld ausleihen. Danach wird die Tragschicht aus Schotter ausgebracht (grober Kies geht auch), die ebenfalls sorgfältig verdichtet wird. Darüber kommt eine feine Schicht mit Splitt oder Sand, welche eben mit einem Brett abgezogen wird. Hierin wird das Pflaster nun mit einem Gummihammer verlegt. Dabei auf eine Ebene Fläche achten, die ein leichtes Gefälle (1bis 2 Prozent) vom Gebäude weg zum Garten hin, haben sollte. So kann das Regenwasser weglaufen und im Garten versickern. Ob man nun Sand oder feinen Splitt zum Verlegen nimmt ist Ansichtssache, aber gerade wen die Pflasterfügen etwas größer ausfallen ist Splitt die besserte Wahl, da sich hier später nicht ganz so schnell Unkräuter ansiedeln. Ist die Fläche fertig verlegt wird sie noch einmal abgerüttelt und damit verdichtet. Die Rüttelplatte sollte eine Gummimatte haben um das Pflaster nicht zu beschädigen. Ganz zum Schluss wird feiner Fugensplitt oder -Sand in die Fugen eingekehrt. Wer den Untergrund sorgfältig verdichtet hat sollte keine Probleme damit haben, das sich das Pflaster nach dem ersten Winter stellenweise hebt oder senkt. Auf aufgeschütteten Flächen zum Beispiel kann dies aber trotz sorgfältiger Verdichtung dennoch mal vorkommen. Dann muß man an dieser Stelle das Pflaster aufheben, mit Splitt / Sand auffüllen, verdichten und wieder neu verlegen. Alternativ kann man auch auf einer vorbetonierten Fläche (frostfrei mit einer Stahlbewehrung) pflastern, der zusätzliche Aufwand an Geld und Zeit für die Betonarbeit ist dann aber sehr hoch und in den meisten Fällen auch vollkommen unnötig. Einer der Vorteile der gepflasterten Fläche gegenüber einer Betonfläche ist ja gerade das man sich diese Arbeit schenken kann. 

Tipp: Große Terrassen Platten (Bild rechts) scheinen auf den ersten Blick einfacher und schneller verlegt zu sein als kleine Pflastersteine, man sollte aber bedenken das sie viel mehr Gewicht haben und auch nicht sehr handlich sind. 

 

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