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Die Pergola ist ein nur
scheinbar freistehendes lockeres Bauelement, das aber immer in Verbindung
mit Gebäuden, Mauern oder ähnlichen verwendet wird. Der Name Pergola
deutet es ja schon an, er stammt aus den lateinischen "Pergula"
und bedeutet so viel wie Anbau. Ursprünglich (schon in der Antike) war die
Pergola also nicht weiter als ein Säulenvorbau vor Villen bzw. Palästen
und hatte
fast nur reinen Zierwert. Auch heute noch fast die Pergola sehr dekorativ
Haus, Terrasse, Sitzplätze usw. ein. Das Aussehen und Material hat sich bis
heute natürlich teilweise verändert. Auch hat die Pergola heutzutage eine
praktische Funktion als Sonnenschutz und Sichtschutz, besonders wen
Rankgitter oder Sichtschutzelemente zwischen den Säulen / Balken der
Pergola angebracht sind. Die Pergola ist aber auch heute noch nach oben hin
offen, schützt also vor Regen nicht. Eine Pergola kann man sehr leicht
selber aufstellen, da es viele Monatagefertige Bausätze gibt. Wer etwas
handwerklich begabt ist, kann auch aus Holz eine Pergola komplett selber
bauen (im Internet gibt es viele Bauanleitungen dazu). Holz ist das am
meisten verwendete Material für den Bau einer Pergola, aber auch Metall
(wie verzinktes Eisen, Stahl, Aluminium, usw.) und natürlich der Klassiker
Stein werden verwendet. Alle Materialien haben Vor- und Nachteile, Stein ist
am langlebigsten, Holz am leichtesten zu verarbeiten und mit Metall lassen
sich die filigransten Konstruktionen verwirklichen. Metall muß vor
Korrosion und Holz vor Fäulnis geschützt werden. Egal was für ein
Material verwendet wird, ganz wichtig ist eine stabile, sturmsichere, Verankerung
im Boden, besonders wen sie mit Kletterpflanzen berankt wird und / oder
Sichtschutzelemente angebracht werden (das ganze wirkt dann wie ein Segel).
In den Boden eingetriebene Metallbodenhülsen
werden bei vielen Modellen verwendet, erweist sich bei starken Sturm aber
häufig als zu schwach. Besser das Ganze in Beton legen (Betonfundament ist
viel stabiler) und eine Verschraubung mit Mauer, Hauswand, usw. erhöht die
Stabilität zusätzlich. Neben diesen ganz praktischen Überlegungen ist
natürlich bei der Materialauswahl auch der Garten- und Hausstil zu
beachten. Die Pergola muß natürlich vom Stil her und von den Größenverhältnissen
zum Haus oder der Gartenlaube bzw. den Garten passen. Konstruktionen aus
Stein/Holz passen sehr schön in mediterranen
/ exotischen Stil, reine Holzkonstruktionen sind ideal für das Landhaus und
den bäuerlichen Stil, filigrane Metallkonstruktionen passen gut zum modernen
Haus-/Gartenstil und auch in barocke oder viktorianische englische
Gärten macht sich eine verspielte leichte Metallpergola sehr gut. Ob man
die Pergola noch mit Kletterpflanzen beranken lässt ist Geschmacksache, ist
aber in den meisten Fällen eine gute Idee. Aber auch hier sollten die
Pflanzen zum Gartenstil passen. So passen zum Beispiel Wein und
Trompetenblume gut zum mediterranen Stil, Rosen und Clematis eigen sich für
den ländlichen und romantischen Gartenstil, Efeu und Pfeifenwinde sehen im
schlichten, modernen Garten sehr gut aus. Darüber hinaus sollte man
berücksichtigen das einige Pergolatypen aufgrund des verwendeten Materials
alle paar Jahre einen neuen Schutzanstrich benötigt. In diesem Fall sollte
man einjährige Kletterpflanzen oder Kletterpflanzen die jährlich einen
starken Rückschnitt benötigen (zum Beispiel einige Clematissorten),
verwenden. Denn einige Kletterpflanzen vertragen einen starken Rückschnitt
nicht oder wachsen nur sehr langsam wieder nach.
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