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Ein Grundstück wurde erworben / gepachtet und der Traum vom Paradies im Grünen kann wahr werden.
Aber außer dem neuerrichteten Wohnhaus gibt es nichts als eine Bauwüste mit Schutthügeln
die die Baufahrzeuge hinterlassen haben.
Oder der von Oma geerbte Prachtgarten entpupt sich als Unkrautdschungel mit kaum noch zu
erkennenden Strukturen.
Es wird Zeit für eine Neuanlage des Gartens damit der Gartentraum doch noch wahr wird.
Aber einfach darauf lospflanzen wird höchstwahrscheinlich im Desaster enden --- daher, eine gute
Gartenplanung muß her.
Bevor Sie anfangen zu planen sollten Sie erst einmal notieren wer nutzt denn überhaupt alles den
Garten und was für Bedürfnisse haben der oder die jenigen.
Sind Kinder da, dann wäre eine Spielecke mit Rasen, Sandkasten, Schaukel etc. für Sie und Ihre
Spielkameraden wunderbar.
Lieben Sie selbstgezogenes Obst und Gemüse, dann ist eine kleine Obst- und
Gemüseecke genau das richtige.
Wen Sie gerne Partys mit Freunden und Bekannten feiern, sollte ein großzügiger
Sitzplatz oder ein Grillplatz nicht fehlen.
Oder wie wäre es mit einem schattigen Plätzen unter Bäumen zu entspannen und relaxen, üppigen
Staudenrabatten für echte Blumenfreunde, einen Gartenteich für
Naturliebhaber, oder, oder,
oder..... , schreiben Sie alles alles auf. Jetzt wissen Sie was der Garten überhaupt
"leisten" soll und können mit der Planung beginnen.
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Zeichnen Sie die Umrisse Ihres
Grundstücks einigermaßen Maßstabsgerecht auf ein Blatt Papier
(besser noch Millimeterpapier), Technikfans werden lieber eine entsprechende
Gartenplanungs-
Software verwenden.
Zur Not reicht aber auch eine einfache Handskizze.
Immer auch die Himmelsrichtungen einzeichnen, damit der Sonnenverlauf
nachvollzogen werden kann.
(sehr wichtig !!!)
Tragen Sie dann alle vorhandenen Gebäude (Haus, Garage, Gartenlaube,
Schuppen, usw.), Wege,
Einfahrten usw. ein.
Vergessen Sie nicht auch alle eventuell schon vorhandenen Gartenelemente die
auch weiterhin
Bestand haben sollen einzuzeichnen.
Wie zum Beispiel alte Baumbestände, Hecken, Opas alter Gemüsegarten, usw.
Versuchen Sie immer alte Baumbestände und Hecken zu erhalten, da es sehr
lange dauert
(oft Jahrzehnte) bis diese eine gewisse Größe erreicht haben!
Jetzt haben Sie eine Übersicht der Vorhanden Fläche und Gartenelemente.
Teilen Sie nun den Garten in die Gewünschten Bereiche ein.
Also wo kommt der Spielrasen hin, wo die Terrasse, wo der Gartenteich usw.
Beachten Sie dabei immer den Verlauf der Sonne. (sie haben doch hoffentlich
die Himmelsrichtungen
eingezeichnet)
Es macht nun mal nicht sehr viel Sinn den Rosengarten mit den
sonnenhungrigen Prachtstauden in
den Schatten der Nordseite des Hause zu legen.
Und den Spielplatz der lieben Kleinen in den eventuell Baumlosen und damit
schattenlosen Süden
(besonders in den heißen Sommern) des Gartens zu legen ist ebenfalls keine
so gute Idee.
Lassen Sie sich bei der Aufteilung viel Zeit, es ist der wichtigste Schritt
bei der Planung.
Beginnen Sie am besten mit dem wichtigsten und meist zentral gelegen Platz,
der Terrasse
bzw. dem Sitzplatz.
Legen Sie Ihn in einen geschützten Sonnigen bis Halbschattigen Bereich in
Haus- oder
Gartenlaubennähe.
(Südwest oder Westseite ist ideal -- da Abendsonne)
Es spricht auch nichts dagegen mehr als 1 Sitzplatz mit unterschiedlichen
Lichtverhältnissen
anzulegen.
Zum Beispiel ein sonnigen für die Abendstunden und einen schattigen für
die Mittagshitze.
Planen Sie die Abmessungen großzügig, besonders wen viel gefeiert werden
soll. ;-)
Es ist auch immer günstig vor Ort zu planen, da man sich die Sonnen- und
Größenverhältnisse
besser vorstellen kann; die besten Ideen kommen einem sowieso hier.
Vergessen Sie auch nicht einen Arbeitsbereich mit Kompost und eventuell
einem kleinen
Geräteschuppen anzulegen.
Ist der Garten klein verzichten Sie lieber auf ein paar Wünsche. Denn
lieber wenige aber
großzügig angelegte Gartenbereiche, als viele kleine und beengte.
Nachdem alle Gartenbereiche festgelegt sind (ohne dabei zu sehr in Detail zu
planen -- das
kommt später), werden Sie durch Wege verbunden.
Es muß jetzt noch die Art und Weise der Abgrenzung des Grundstücks festgelegt werden.
Lieber offen mit kleinen Zäunen oder niedrigen Hecken (bis ca.1 Meter) oder doch lieber
abgeschottet durch hohe Hecken (ab 2 Meter), Sichtschutzzäunen und Mauern.
Die Wahl hängt von der Umgebung ab, einen tollen Panoramablick wird man sich
nicht durch hohen Sichtschutz verbauen wollen.
Grenzt aber direkt eine verkehrsintensive Strasse an das Grundstück ist eine Hecke oder
Sichtschutzzäune sehr zu empfehlen, Lärm, Staub und fremde Blicke bleiben dann außen vor.
Zeichnen Sie nun geplante neue Bäume und große Sträucher ein.
Dabei immer die gesetzlich festgelegten Pflanzabstände zum Nachbargrundstück einhalten, damit es
später keinen Ärger gibt. (variiert von Bundesland zu Bundesland; daher vorher erkundigen)
Es können sich durch neue Sträucher, Hecken und Bäume auch die Lichtverhältnisse
noch einmal
ändern, deshalb eventuell die Gartenbereiche umverteilen.
Damit steht die Grundstruktur des Gartens, Zeit für die Detailplanung
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