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Wer in seinem Garten nicht ausschließlich Gräser, Sedum Arten, Hauswurz, und sonstige trockenheitsverträglichen Pflanzen verwendet, wird um gelegentliches (zumindest im Hochsommer) Bewässern nicht herum kommen. Wichtig ist morgens oder abends und nicht in der größten Mittagshitze zu wässern. Wen man dennoch tagsüber wässern muss, dann immer auf den Wurzelbereich gießen und nicht über die Blätter. (Diese würden in der Mittagshitze regelrecht verbrennen) Sehr Wichtig; dabei immer ausgiebig wässern!!! Denn 10 Liter (eine große Gießkanne) auf den Quadratmeter dringen gerade mal ca.10 cm in den Boden. Als Faustregel gilt, 30 Liter auf den Quadratmeter oder besser noch mehr. Viele Pflanzen zeigen Wassermangel durch einrollen der Blätter und herabhängende Triebspitzen an, soweit sollte es man aber nicht kommen lassen.
Um das Problem mit der Bewässerung noch weiter zu vereinfachen kann man die Wasseraufnahme des Bodens durch Bodenverbesserung erhöhen. Durch Mulchen des Bodens lässt sich die Verdunstung reduzieren. Ist Mulchen nicht möglich sollte man das Beet/Rabatte regelmäßig durchhacken um die Kapillarwirkung des Bodens (aufsteigen der Feuchtigkeit nach oben) zu unterbrechen. Mit diesen einfachen Maßnahmen kann man die Häufigkeit des Gießen deutlich reduzieren. |
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